OPUS ASIAE ist eine Sammlung von Architekturprojekten, die in den letzten fünf Jahren für asiatische Städte entwickelt wurden.
Sie sind das Ergebnis von zwei Jahrzehnten Arbeit von Mladen Jadric als Architekt und Lehrer in Europa
und Asien. Immer auf der Suche nach neuen Ideen und Inspirationen initiierte Mladen Jadric
zahlreiche kooperative Forschungs- und Architekturprojekte mit verschiedenen Universitäten
in China, Korea und Japan. Durch seine Arbeit dokumentierte er einige entscheidende
Veränderungen in den östlichen Gesellschaften. Sein Architekturbüro, Jadric Architektur, hat
zahlreiche preisgekrönte Projekte entworfen – von sozialem Wohnbau und privaten Wohnhäusern
über Kunstzentren bis hin zu Brücken und vielen weiteren.
Die asiatischen Megastädte entwickeln ehrgeizige Pläne für eine nicht allzu ferne, herausfordernde Zukunft. Angesichts der Tatsache, dass Migration und steigende Verdichtung in urbanen Räumen
in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich ihr schnelles Tempo beibehalten werden – trotz ihrer prekären Auswirkungen auf die Umwelt – ist es besonders wichtig, dem Wert guter, sozial relevanter Architektur Aufmerksamkeit zu schenken, da auch die Städte Asiens zunehmend in die Höhe wachsen.
Trotz aller kulturellen Unterschiede und geografischer Entfernungen zwischen Europa und Asien gibt es für heutige und zukünftige Stadtgestalter viel voneinander zu lernen und zu teilen. Der Erfolg der ausgestellten Projekte verdankt sich der Zusammenarbeit großer interdisziplinärer und multinationaler Planungsteams.
In den letzten zwei Jahrzehnten haben ambitionierte asiatische Städte qualitativ hochwertige, innovative und nachhaltige Architektur aktiv gefördert. Einige von ihnen wurden inzwischen als besonders lebenswerte und gerechte Städte weltweit anerkannt.
Zum Beispiel haben die Städte Hangzhou und Seoul eine Reihe ambitionierter Innovationen in ihrer Stadtplanung und Wohnungspolitik umgesetzt – mit bereits sichtbarem Erfolg.
Die Ausstellung gibt Einblick in gestalterische Lösungen ausgewählter Projekte und wirft einen Blick
auf zentrale Fragen – vor allem: Wie lässt sich eine nachhaltige soziale Gemeinschaft verwirklichen?
Ein integraler Bestandteil der Ausstellung ist der akademischen Arbeit gewidmet: gemeinsame Projekte,
die mit Studierenden für die neue asiatische Realität entwickelt wurden, sowie Forschungsarbeiten mit Kolleg:innen und Gastprofessor:innen in multinationalen Universitätsteams. Diese Arbeiten spiegeln die ganze Komplexität des sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Rahmens wider, den die zeitgenössische Architektur und Stadtentwicklung berücksichtigen muss.
Jedes der ausgestellten Projekte ist ein Mikrokosmos, dessen architektonische Gestaltung öffentlichen Dialog anregen soll, der sich in zukünftigen architektonischen Diskursen widerspiegeln kann.
https://www.facebook.com/jakob.mayer/videos/10212383984868393
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